ich bin schon wiederlich.
eigentlich wartet ein gigantischer haufen schulkram darauf erledigt zu werden, jedoch kann ich mich mal wieder zu nichts aufraffen. stattdessen sitze ich hier und schreibe wirre worte, vom jetlag aufgeputscht und von meinem alltag, in den ich mit gefühlter lichtgeschwindigkeit zurückgeglitten bin, mehr als verwirrt.
irgendetwas hat sich verändert, dieses überwältigende gefühl der totalen untergebenheit, welches bei meiner abreise noch tonnenschwer auf meinen schultern lastete, will sich jetzt nicht mehr einstellen. ich fürchte beinahe schon, dass ich das, was mir am meisten bedeutet, irgendwo verloren habe, irgendwo, mehr als zehntausend kilometer von dir getrennt. dort hat jeder meiner gedanken dir gehört und diese süße qual, dieses wüten gegen die ungerechtigkeit schnitt immer tiefer in mein fleisch. doch nun, da ich wieder hier bin, finde ich keinen schmerz, keine wut, noch nicht einmal mehr narben. ich bin glücklich, soweit ich dass beurteilen kann, doch das darf ich nicht. Das steht mir nicht zu. noch nicht. nicht solange wir immernoch getrennt sind. ich möchte dich bei mir haben, dich umarmen, dich küssen und mit dir in meinen armen einschlafen. das darf der einzige schlaf sein der mir vergönnt ist. ich bin eitel geworden, eitel und überheblich, und ich schäme mich dafür. ich weiß, wie du dich gerne gibst, doch ich weiß auch, wie du wirklich bist. doch ich habe vergessen wer ich bin. der schmerz ist wieder da, die wut auch. und dieses unglaubliche verlangen, dich bei mir zu haben. ich finde keine worte, schreibe nur gestammel vor mich hin, habe angst. etwas, das zu lange in mir eingeschlossen war, bricht nun plötzlich aus mir heraus und verlangt nach dir. ich lege mich nun besser hin und versuche zu schlafen. möge ich die nacht ohne dich überstehen. amen.
Dienstag, 13. Januar 2009
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